Marek Sandrock über das Verständnis von Käufern und Kategorien
Beim Shoppen sind meist die Details entscheidend. Ob wir unseren Staubsauger in diesem Kaufhaus, in jenem Elektronikmarkt oder online kaufen, entscheiden wir oftmals unbewusst. Der Auslöser, warum wir ein Produkt nicht hier und jetzt kaufen dagegen sind belegbar: Das Regal ist unaufgeräumt, an vielen Produkten steht nicht mal der Preis, oder die Auswahl ist so groß, das man als Käufer erst den Überblick und dann die Lust am Einkaufen verliert.
An diesem Punkt kommt Marek Sandrock ins Spiel. Er hat als Category Development Manager bei Philips Verkaufsräume, Regale und Produkte analysiert, klassifiziert und strukturiert. Basierend auf Studien und Vorort-Recherchen zu einzelnen Produkten spricht er Empfehlungen aus, die das Sortiment, Produktverpackungen, ja sogar den Produktnamen betreffen. So entwickelt er mit einem eigenen Team Produktkarten, die Informationen übersichtlich und treffend formuliert dem Käufer an die Hand gegeben werden und lässt Stopper installieren, die unterschiedliche Produktreihen trennen und die Orientierung im Geschäft steigern – sowie den Spaß am Shopping auch. Auf diesem Weg kann ein Wachstum in der jeweiligen Produktkategorie von zehn bis maximal 40 % erreicht werden, ganz unabhängig von der jeweiligen Marke. Die bessere Übersichtlichkeit verkürzt die Suchzeiten, die Regalproduktivität wird erhöht, Umsatz und Rohertrag werden gesteigert. Und das Beste daran: Der zufriedene Kunde kommt wieder.
Vortrag zur Mobilität, Urbanisierung und Digitalisierung in der Außenwerbung
Die moderne Wahrnehmung auf Deutschlands Straßen ändert sich mit jeder neuen App, die auf den Markt kommt. Ob wir bald mit einer Google-Brille auf der Nase rumlaufen ist zwar noch fraglich, würde allerdings den kompletten Out-of-home Anzeigenmarkt auf den Kopf stellen.
War in den 50er und 60er Jahren der Fernseher noch das Medium Nummer eins, so sitzen wir heute oftmals noch mit dem Laptop oder Smartphone auf dem Sofa und surfen oder checken unsere E-Mails. Diese Form von Multitasking fordert neue Zugangsarten von Anzeigen unter freiem Himmel. Das Papierplakat alleine tut es nicht mehr, Steelen mit eingebauten Screens in Plakatgröße bieten nicht nur eine Auflösung in HD, sondern auch das bewegte Bild mitten in der Stadt. An zentralen Orten haben diese Werbelösungen eine hohe Trefferquote. So passieren täglich (!) 33.000 Menschen den Braunschweiger Hauptbahnhof. Wer da nicht auffällt, fällt durch.
Imke Mentzendorff und Christopher Samsinger von Ströer - Deutsche Städte Medien GmbH zeigen, wie sich der Blick auf die Außenwerbung verändert hat – und wie sich die Möglichkeiten stets erweitern. So bietet Ströer seinen Kunden in der Außenwerbung einen Echtzeit-1,6-Sekunden-Test von gestalteten Plakaten an, um die Wirkung bei Probanden zu prüfen: Was bleibt wirklich hängen? Ein Vortrag, der überzeugte und dank der Referenten einen Einblick in die spannende Welt der Werbung mit Zukunftsaussichten gab.